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ESD Sicherheitsschuhe
ESD Sicherheitsschuhe für elektrostatisch sensible Arbeitsbereiche
ESD Sicherheitsschuhe sind für Arbeitsplätze vorgesehen, an denen elektrostatische Aufladungen empfindliche elektronische Bauteile, Baugruppen oder kontrollierte Fertigungsprozesse beeinträchtigen können. Sie unterstützen die kontrollierte Ableitung elektrischer Ladungen über den Schuh und einen geeigneten ableitfähigen Boden. Typische Einsatzbereiche sind Elektronikfertigung, Halbleiterproduktion, Gerätebau, Feinmechanik, Labor, Montage, Qualitätssicherung und technische Instandhaltung.
ESD Arbeitsschuhe sind in verschiedenen Bauformen und Schutzklassen erhältlich. Das Sortiment reicht von leichten Berufsschuhen ohne Zehenschutzkappe über Sicherheitssandalen und Halbschuhe bis zu robusten S3-Modellen mit Zehenschutz und Durchtritthemmung. Welche Ausführung erforderlich ist, richtet sich nach der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung und dem vorhandenen ESD-Schutzkonzept.
Was bedeutet ESD bei Arbeitsschuhen?
ESD steht für „Electrostatic Discharge“ und bezeichnet eine elektrostatische Entladung zwischen unterschiedlich geladenen Objekten. Solche Entladungen können für Menschen unbemerkt bleiben, empfindliche elektronische Komponenten jedoch beschädigen oder deren Lebensdauer und Funktionsfähigkeit beeinträchtigen.
Elektrostatisch ableitfähige Sicherheitsschuhe begrenzen die Aufladung einer Person und führen vorhandene Ladungen kontrolliert über das Schuh-Boden-System ab. Damit diese Funktion zuverlässig arbeitet, müssen Schuhe, Bodenbelag, Arbeitskleidung und weitere Schutzmaßnahmen aufeinander abgestimmt sein.
Werden elektronische Bauteile verarbeitet, deren Funktion bereits durch geringe elektrostatische Entladungen beeinträchtigt werden kann? Wechseln Beschäftigte regelmäßig zwischen unterschiedlichen Bodenflächen oder EPA-Bereichen? In diesen Fällen muss geprüft werden, ob ein vollständig abgestimmtes ESD-System erforderlich ist.
ESD Sicherheitsschuhe und antistatische Sicherheitsschuhe unterscheiden
Antistatische Sicherheitsschuhe und ESD-Schuhe erfüllen nicht automatisch dieselbe Aufgabe. Antistatische Eigenschaften gehören zu den Anforderungen verschiedener Sicherheitsschuhklassen und dienen dazu, elektrostatische Aufladungen zu vermindern und kontrolliert abzuleiten. Der zulässige Widerstandsbereich ist dabei vergleichsweise breit.
ESD-fähige Schuhe sind für elektrostatisch geschützte Bereiche vorgesehen und müssen engere Ableitfähigkeitsanforderungen erfüllen. Ein antistatischer Sicherheitsschuh ist daher nicht zwangsläufig für einen ESD-Arbeitsplatz geeignet. Umgekehrt erfüllen entsprechend geprüfte ESD-Schuhe üblicherweise auch antistatische Anforderungen.
- Antistatische Schuhe: vermindern elektrostatische Aufladungen und gehören zur Ausstattung verschiedener Schutzklassen
- ESD-Schuhe: unterstützen den Schutz empfindlicher elektronischer Komponenten innerhalb eines ESD-Kontrollsystems
- Leitfähige Schuhe: besitzen eine besonders hohe elektrische Leitfähigkeit für speziell definierte Arbeitsbereiche
- Elektrisch isolierende Schuhe: begrenzen den Stromdurchgang und erfüllen eine grundsätzlich andere Schutzaufgabe
ESD-Schuhe sind nicht mit elektrisch isolierendem Fußschutz gleichzusetzen. Da sie elektrische Ladungen gezielt ableiten, sind sie nicht als Schutz vor dem Berühren spannungsführender Teile vorgesehen. Für elektrotechnische Tätigkeiten müssen die hierfür erforderlichen Schutzmaßnahmen und geeigneten isolierenden Ausrüstungen separat festgelegt werden.
ESD Schutzschuhe als Bestandteil eines ESD-Schutzkonzeptes
ESD Schutzschuhe können ihre vorgesehene Funktion nur innerhalb eines geeigneten Gesamtsystems erfüllen. Ein ableitfähiger Schuh auf einem isolierenden oder stark verschmutzten Boden ermöglicht keine zuverlässige Personenerdung. Ebenso können ungeeignete Socken, Einlagen oder Verschmutzungen den elektrischen Widerstand beeinflussen.
Zu einem betrieblichen ESD-Schutzkonzept können unter anderem folgende Komponenten gehören:
- ESD-Fußschutz: entsprechend geprüfte Sicherheits- oder Berufsschuhe
- Bodenbelag: geeigneter ableitfähiger Boden mit definierter Erdungsanbindung
- Arbeitskleidung: auf die Anforderungen der elektrostatisch geschützten Zone abgestimmte Bekleidung
- Arbeitsplätze: geerdete Arbeitsflächen, Werkzeuge und Betriebsmittel
- Personenerdung: kontrollierte Ableitung über Schuhe, Boden oder ergänzende Erdungssysteme
- Prüfungen: regelmäßige Kontrolle der Schuhe und des vollständigen Person-Boden-Systems
Unternehmen sollten die ESD-Eigenschaften daher nicht nur bei der Erstbeschaffung berücksichtigen. Regelmäßige Prüfungen helfen festzustellen, ob Verschleiß, Sohlenverschmutzung oder Veränderungen an der Ausstattung die Ableitfähigkeit beeinträchtigen.
S3 ESD Sicherheitsschuhe mit mechanischem Schutz
S3 ESD Sicherheitsschuhe kombinieren elektrostatische Ableitfähigkeit mit Schutzmerkmalen für mechanisch anspruchsvolle Arbeitsbereiche. Entsprechende Modelle verfügen über eine Zehenschutzkappe, ein Obermaterial mit definierten Eigenschaften gegenüber Wasserdurchtritt und Wasseraufnahme sowie eine durchtritthemmende Komponente.
Sie eignen sich beispielsweise für die technische Instandhaltung, Maschinenmontage, industrielle Fertigung, Lagerbereiche und Arbeitsplätze, an denen sowohl empfindliche Elektronik als auch mechanische Gefährdungen vorhanden sind. Je nach aktueller Normkennzeichnung kann bei nichtmetallischer Durchtritthemmung zusätzlich zwischen unterschiedlichen Prüfarten und Kennzeichnungen unterschieden werden.
Besteht neben dem ESD-Risiko eine Gefährdung durch herabfallende Werkstücke, rollende Lasten oder spitze Gegenstände am Boden? Dann reichen reine ESD Berufsschuhe ohne Zehenschutz möglicherweise nicht aus. Die Schutzklasse muss alle relevanten Gefährdungen des Arbeitsplatzes abdecken.
ESD Halbschuhe für Industrie und Produktion
ESD Halbschuhe bieten eine knöchelfreie und bewegliche Bauform für trockene Innenbereiche. Sie eignen sich insbesondere für Beschäftigte, die lange Laufwege zurücklegen, häufig zwischen Arbeitsstationen wechseln oder über mehrere Stunden auf harten Produktions- und Hallenböden stehen.
Je nach Modell sind ESD-Halbschuhe als Sicherheitsschuhe mit Zehenschutzkappe oder als Berufsschuhe ohne Zehenschutz erhältlich. Geschlossene Ausführungen schützen den Fuß besser vor Staub und Kleinteilen, während perforierte oder textile Modelle eine erhöhte Luftzirkulation ermöglichen können.
Für die Auswahl sind neben der ESD-Funktion auch Schuhweite, Fersenhalt, Zehenfreiheit und Verschlusssystem relevant. Ein sicherer Sitz verhindert unnötige Reibung und unterstützt kontrollierte Bewegungsabläufe bei Montage-, Lauf- und Steharbeiten.
Leichte ESD Sicherheitsschuhe für lange Schichten
Leichte ESD Sicherheitsschuhe reduzieren das Gewicht, das während einer Schicht bei jedem Schritt bewegt werden muss. Dies kann insbesondere in Elektronikfertigung, Kommissionierung, Montage, Qualitätssicherung und innerbetrieblicher Logistik von Vorteil sein.
Gewichtseinsparungen werden unter anderem durch Zehenschutzkappen aus Aluminium oder Verbundwerkstoffen, nichtmetallische Durchtrittschutzelemente und moderne Sohlenmaterialien erreicht. Eine leichte Konstruktion sollte dennoch ausreichende Stabilität, Dämpfung und Haltbarkeit für den vorgesehenen Arbeitsplatz bieten.
Müssen Beschäftigte täglich mehrere Kilometer innerhalb der Produktionsstätte zurücklegen? Verursachen schwere Schuhe eine frühzeitige Ermüdung der Fuß- und Beinmuskulatur? Neben der Schutzklasse können Gewicht und Sohlenkonstruktion deshalb wichtige Auswahlkriterien darstellen.
ESD Berufsschuhe ohne Zehenschutzkappe
ESD Berufsschuhe sind für elektrostatisch sensible Arbeitsbereiche geeignet, in denen keine Zehenschutzkappe erforderlich ist. Typische Einsatzgebiete sind Labore, Reinraumbereiche, Elektronikmontage, Qualitätsprüfung, Forschung und technische Serviceabteilungen.
Berufsschuhe und Sicherheitsschuhe sind jedoch nicht gleichzusetzen. Sicherheitsschuhe verfügen über eine geprüfte Zehenschutzkappe, während Berufsschuhe andere berufsbezogene Eigenschaften erfüllen können, ohne diesen mechanischen Zehenschutz bereitzustellen.
Die Entscheidung zwischen ESD-Berufsschuhen und ESD-Sicherheitsschuhen richtet sich daher nach den tatsächlichen Risiken. Sobald Gefährdungen durch herabfallende Gegenstände, rollende Lasten oder mechanische Einwirkungen bestehen, muss eine entsprechend geeignete Sicherheitsschuhklasse gewählt werden.
ESD Schuhe für die Arbeit in unterschiedlichen Bauformen
Unter dem Suchbegriff ESD Schuhe Arbeit werden verschiedene Schuharten für elektrostatisch geschützte Arbeitsplätze zusammengefasst. Dazu gehören Sicherheitssandalen, Halbschuhe, Sneaker, Hochschuhe, Clogs und geschlossene Berufsschuhe. Die Bauform sollte auf Klima, Bewegungsabläufe und mechanische Belastungen abgestimmt sein.
- ESD-Sicherheitssandalen: belüftete Ausführung für trockene und warme Innenbereiche
- ESD-Halbschuhe: bewegliche Bauform für Lauf-, Steh- und Montagearbeiten
- ESD-Sneaker: sportlicher Sohlenaufbau mit häufig geringem Gewicht
- ESD-Hochschuhe: erhöhter Schaft für zusätzlichen Halt im Knöchelbereich
- ESD-Berufsschuhe: funktionaler Fußschutz für Bereiche ohne vorgeschriebene Zehenschutzkappe
Offene oder stark perforierte Modelle sind nicht für jeden Arbeitsplatz geeignet. Bestehen Gefährdungen durch heiße Flüssigkeiten, Späne, Funken, Chemikalien oder herabfallende Kleinteile, sollte eine entsprechend geschlossene und beständige Ausführung gewählt werden.
Einlegesohlen und Socken bei ESD Arbeitsschuhen
Einlegesohlen beeinflussen den Aufbau und die elektrische Funktion von ESD Arbeitsschuhen. Die serienmäßige Einlage sollte daher nicht eigenständig durch eine beliebige Komfort- oder orthopädische Einlage ersetzt werden. Nicht freigegebene Materialien können die Ableitfähigkeit verändern und den Platz unterhalb der Zehenschutzkappe reduzieren.
Benötigen Beschäftigte orthopädische Einlagen, muss geprüft werden, ob das jeweilige ESD-Schuhmodell für ein geeignetes Versorgungssystem vorgesehen ist. Schuh, Einlage und Bearbeitung müssen aufeinander abgestimmt sein, damit die Schutz- und ESD-Eigenschaften erhalten bleiben.
Auch Socken können das Person-Schuh-System beeinflussen. Für kontrollierte ESD-Bereiche sollten daher die betrieblichen Vorgaben zur Bekleidung und Personenerdung eingehalten werden. Entscheidend ist die Funktion des vollständigen Systems und nicht ausschließlich die Kennzeichnung des einzelnen Schuhs.
Sohlenverschmutzung und Verschleiß kontrollieren
Staub, Öle, Klebstoffe oder andere Produktionsrückstände können sich an den Laufsohlen ablagern und die Ableitfähigkeit beeinflussen. Auch stark abgenutzte, beschädigte oder ausgetrocknete Sohlen können ihre ursprünglichen Eigenschaften verändern.
ESD-Schuhe sollten deshalb nach den betrieblichen Vorgaben gereinigt und regelmäßig geprüft werden. Aggressive Reinigungsmittel oder nicht freigegebene Pflegeprodukte sind zu vermeiden, wenn sie den Sohlenaufbau oder die elektrischen Eigenschaften beeinträchtigen können.
Für kontrollierte Bereiche können Schuhprüfstationen eingesetzt werden, die vor dem Betreten der ESD-Schutzzone den elektrischen Widerstand des Person-Schuh-Systems kontrollieren. Prüfhäufigkeit und Grenzwerte richten sich nach dem jeweiligen betrieblichen ESD-Kontrollprogramm.
ESD Sicherheitsschuhe bedarfsgerecht auswählen
Die Auswahl geeigneter ESD Sicherheitsschuhe beginnt mit der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung. Zu berücksichtigen sind elektrostatische Anforderungen, mechanische Risiken, Bodenbeschaffenheit, tägliche Laufleistung, Feuchtigkeit, Temperatur und notwendige Zusatzfunktionen.
Für Arbeitsplätze mit Zehen- und Durchtrittgefährdung können S3 ESD Sicherheitsschuhe erforderlich sein. In Bereichen ohne mechanische Zehengefährdung kommen ESD Berufsschuhe infrage. Für lange Laufwege sind leichte Modelle mit geeigneter Dämpfung zweckmäßig, während bei erhöhtem Stabilitätsbedarf Schuhe mit höherem Schaft geprüft werden sollten.
ESD Sicherheitsschuhe unterstützen die kontrollierte Ableitung elektrostatischer Ladungen und verbinden den Schutz empfindlicher Bauteile mit den erforderlichen mechanischen und ergonomischen Eigenschaften für professionelle Arbeitsbereiche.
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Cambridge GL
CE-zertifiziert O2 SRC ESD. Wasserdichtes Obermaterial Leder. Innenfutter aus recyceltem Polyester. Gepolsterter Komfort-Schuhkragen. Metallfrei. Verschmutzungsarme Laufsohle für den Außenbereich
Defense Mid O2
CE-zertifiziert O2 SRC ESD. Strapazierfähige Materialkombination aus Leder und Mesh. Wasserdicht und atmungsaktiv. Innenfutter aus recyceltem Polyester. Metallfrei. Mit Seitenreißverschluss. 6" bzw. 15,2 cm Schafthöhe. Extrem rutschhemmende Laufsohle mit Stolperschutz
CALLAN LOW
CE-zertifiziert O2 SRC CI HI ESD. Wasserdichtes Obermaterial Leder. Extrem rutschhemmende Laufsohle mit Stolperschutz. Wärme- und Kälteisolation-Innenfutter aus recyceltem Polyester. Metallfrei. Herausnehmbare, gepolsterte Innensohle (recyceltes EVA).
Defense High O2
CE-zertifiziert O2 SRC ESD. Strapazierfähige Materialkombination aus Leder und Mesh. Wasserdicht und atmungsaktiv. Innenfutter aus recyceltem Polyester. Metallfrei. Mit Seitenreißverschluss. 8" bzw. 20,3 cm Schafthöhe Schafthöhe. Extrem rutschhemmende Laufsohle mit Stolperschutz
Guard Mid S3
CE-zertifiziert. S3 HRO WR SRC ESD zertifiziert. Zehenkappe aus Composite – 200 Joule. Wasserdichtes Obermaterial aus Leder. Durchtrittsicher. Stolperschutz. Schmutzunempfindliche Außensohle. Innenfutter aus recyceltem Polyester. Metallfrei. Herausnehmbare, gepolsterte Innensohle (recyceltes EVA).
ENGINEER IV CT
CE-zertifiziert. S3-zertifiziert. Zehenkappe aus Composite – 200 Joule. Wasserdichtes Obermaterial aus beschichtetem Leder. Stolperschutz. Schmutzunempfindliche Außensohle. Innenfutter aus recyceltem Polyester. Metallfrei.
CARRIG LOW
CE-zertifiziert O2 SRC CI HI ESD. Strapazierfähige, wasserdichte Materialkombination aus Leder und Mesh. Extrem rutschhemmende Laufsohle mit Stolperschutz. Wärme- und Kälteisolation-Innenfutter aus recyceltem Polyester. Metallfrei. Herausnehmbare, gepolsterte Innensohle (recyceltes EVA).
CALLAN MID
CE-zertifiziert O2 SRC CI HI ES. Wasserdichtes Obermaterial Leder. Extrem rutschhemmende Laufsohle mit Stolperschutz. Wärme- und Kälteisolation-Innenfutter aus recyceltem Polyester. Metallfrei. Herausnehmbare, gepolsterte Innensohle (recyceltes EVA).
CARRIG MID
CE-zertifiziert O2 SRC CI HI ESD. Strapazierfähige, wasserdichte Materialkombination aus Leder und Mesh. Extrem rutschhemmende Laufsohle mit Stolperschutz. Wärme- und Kälteisolation-Innenfutter aus recyceltem Polyester. Metallfrei. Herausnehmbare, gepolsterte Innensohle (recyceltes EVA).